TMS
Das Team Management System® auf einen Blick:
Was macht Teams erfolgreich? Was ist das Besondere an „Dream-Teams“?
Die Urheber von TMS - Team Management System, Charles Margerison und Dick McCann,
entwickelten in den letzten 20 Jahren durch Interviews und Feldforschungen mit tausenden
von Führungskräften und Teammitgliedern ein Modell zur Lösung folgender Fragen:
- Wie kann Teamarbeit verbessert werden?
- Was sind die Erfolgsfaktoren?
- Wie kann Scheitern verhindert werden?
- Wie können Führungskräfte und ihre Teams ein Feedback erhalten, das sie bei ihrer Zielerreichung unterstützt?
Sie fanden heraus, dass in allen erfolgreichen Teams neun zentrale und für die Qualität der Ergebnisse entscheidende Arbeitsfunktionen wahrgenommen wurden:
- Beraten: Informationen beschaffen und vermitteln
- Innovieren: Neue Ideen hervorbringen und damit experimentieren
- Promoten: Neue Ansätze suchen und andere davon überzeugen
- Entwickeln: Neue Ansätze beurteilen und ihre Anwendbarkeit prüfen
- Organisieren: Mittel und Wege finden, um die Aufgaben zu erledigen
- Umsetzen: Leistungen kontinuierlich erbringen
- Überwachen: Die Qualität sichern und Fehler beheben
- Stabilisieren: Standards und Prozesse in hoher Qualität aufrechterhalten
- Verbinden: Alle Aufgaben koordinieren und integrieren

Diese Arbeitsfunktionen sind als Anforderung immer vorhanden; sie werden jedoch in der Regel von den einzelnen Teammitgliedern mehr oder weniger gut, mehr oder weniger umfassend wahrgenommen. Werden Teams neu gebildet, werden traditionell die Anforderungen der Aufgabe und die Kompetenzen der Teammitglieder abgeglichen. Die Frage, ob die Menschen das, was sie tun, auch gerne machen, kommt in TMS neu dazu.

Die Feldforschungen von Charles Margerison und Dick McCann belegten überzeugend:
In einem Team, in dem jeder einzelne viel von dem tut, was er gern tut, erhöhen sich die Energie, die Begeisterung, das Engagement und die Motivation um ein Vielfaches - und dann entsteht ein Hochleistungs-Team.
Gibt es eine Beziehung zwischen Arbeitsfunktionen und Arbeitspräferenzen? Was fördert die Motivation für verschiedene Aufgaben im Team?
Margerison-McCann definieren in Anlehnung an C.G. Jung vier Schlüsselbereiche, die für die verschiedenen Präferenzen im Arbeitsbereich wesentlich sind.
- die bevorzugte Art, mit anderen Menschen zu kommunizieren,
- die bevorzugte Art, Informationen zu sammeln und zu nutzen,
- die bevorzugte Art, Entscheidungen zu treffen,
- die bevorzugte Art, sich selbst und andere zu organisieren.
Menschen mit bestimmten Arbeitspräferenzen sind in den entsprechenden Arbeitsbereichen besonders gern und erfolgreich tätig. Wer gern organisiert, ist im "Macher"-Bereich "Organisieren" in der Regel erfolgreich und sollte nicht im Rechnungswesen verkümmern. Ein kreativer „Innovator“ wird sich voraussichtlich weder gerne noch gut um die Details kümmern, die ein kontinuierlicher Umsetzungsprozess erfordert. Diese Zusammenhänge werden in einem einprägsamen visuellen Modell, dem Team Management Rad, durch die acht Teamrollen farbig verdeutlicht.
Jeder von uns hat in der Regel drei bis vier Teamrollen, die er gern wahrnimmt, und ein oder zwei Rollen, die er nicht gern ausfüllt. Die drei bevorzugten Teamrollen werden in einem persönlichen Team Management Profil ausführlich beschrieben, einer für die Arbeitswelt entwickelten Arbeitsstil- Typologie mit einem validierten Fragebogen mit 60 Fragepaaren, die das persönliche Stärkenprofil für die Arbeit in Teams ergibt. Die Auswertung erfolgt im Gespräch durch Ihren akkreditierten Berater oder Trainer.
Die empirischen Forschungen haben ergeben, dass es erfolgreichen Teamverantwortlichen von motivierten Teams gelingt, alle acht Rollen mit Menschen zu besetzen, die neben ihrer fachlichen Qualifikation im jeweiligen Bereich gern tätig sind, weil sie dort ihre Präferenz haben. Sie verstehen es, die verschiedenen Potenziale der Teammitglieder zielorientiert so zu bündeln, dass einerseits die Arbeit effektiv getan wird und andererseits die Mitarbeiter mit ihrer Tätigkeit zufrieden sind.

Erfolgreiche Teams schätzen Vielfalt
Sie mögen es, wenn Arbeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Sie lernen aus ihrem Erfolg, dass unterschiedliche Kompetenzen und Präferenzen zum Nutzen der Teamarbeit und des Kunden "zusammengespannt" werden können. Dies setzt jedoch methodische und soziale Fähigkeiten voraus.
Die Summe dieser Fähigkeiten nennen die TMS-Autoren "Linking" (Verbinden). Er wird im Team Management Rad durch den inneren weißen Kreis dargestellt. Dieser innere Kreis ist die Erfolgsnabe von Hochleistungsteams.
Die Linking Skills sind eine eigenständige Arbeitsfunktion, jedoch keine eigene Teamrolle, sondern ein Bündel an sozialen, persönlichen und methodischen Fähigkeiten. Über sie wird Führungsfunktion im Team wahrgenommen. Und das auf den "Linking skills" begründete Miteinander ist es, was das komplexe Gebilde "Team" im Innersten zusammenhält. Mit "Linking Skills" werden die Erfolgsteams in der Regel vom kompetenten Teamleiter geführt. Oder so führen Teams sich selbst, indem jedes Teammitglied diese Fähigkeiten mitbringt oder entwickelt.

Welchen Nutzen bietet Ihnen der Einsatz des TMS?
Ein gelungenes Zusammenspiel der im Team Management Modell beschriebenen Faktoren
führt zu qualititativen und quantitativen Ergebnisse , die insgesamt den Unternehmenserfolg
positiv beeinflussen:
- toleranteres Klima durch Kenntnis und Akzeptanz der unterschiedlichen Teamrollen
- sachlicherer Umgang mit Konflikten im Team durch gemeinsame Sprache
- höhere Arbeitszufriedenheit
- größere Bereitschaft für projektorientiertes Arbeiten
- geringere Abwesenheits- und Krankheitsrate
- geringere Fluktuation der Mitarbeiter
- dadurch geringerer Aufwand für Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- geringere Streuverluste durch unproduktive Konfliktphasen
- größeres Commitment und Mitverantwortung
- Beschleunigung der Unternehmensprozesse
- schnelle Entwicklung, Planung und Umsetzung von Innovationen
- schnellere Innovationszyklen
- Verbesserung der Produktqualität durch Qualitätskontrolle
- Sinken der Reklamationsquoten und Reklamationskosten

